Publikumsstimmen
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ENDSTATION SEHNSUCHT ... und als am Ende die Lichter ausgehen, wird es, was selten genug passiert, für einen Moment voller Ergriffenheit totenstill im Saal, bis jemand neben mir ruft: Eine fantastische Leistung!, und mir immer noch die Knie zittern. Das war echt GROß!
Katja Budweg 14.05.2013, 22:35
EIN STAAT, EIN GUTER STAAT Die Idee ist originell, viele Inszenierungsdetails (zB die "Kugeln") auch, aber die Musik der hochgelobten Band ist viel zu laut, man versteht den Text ja überhaupt nicht!
Kamilla Dr. Herber 02.05.2013, 22:14
BALLJUGEND 4: SCHLAFENDE AFFEN LAND Eines DER Themen unserer Zeit - spielerisch und kreativ von jungen Menschen mit viel Talent und Begeisterung aufgegriffen. Als Menschen in der 2.Lebenshälfte haben meine Frau und ich so manches Phänomen wiedererkannt - aber so alt braucht man hierzu längst nicht mehr zu werden.
Glückwunsch an alle Beteiligten!
Michael Nagel 24.04.2013, 05:31
TOLSTOI. LICHT UND FINSTERNIS Mein Mann und ich haben uns gestern das Stück angesehen. Es war ein schöner Abend mit tollen Schauspielern und einer hervorragenden Inszenierung!
Vielen Dank!
Norbert und Manuela Haberecht
Manuela Haberecht 17.04.2013, 12:05
MICKYBO UND ICH Ich habe mir gester zum vierten Mal Mickeybo und ich angeschaut.
Es war wieder genau so gut wie die letzten 3 Male!
Ich hatte es lange nicht gesehen und trotzdem überzeugen Philipp und Camill genau so gut wie an den Anfängen des Stückes.
Genau so gelacht. Genau so genoßen. Genau so toll :)
Linda Middelberg 15.04.2013, 13:06
Liebes Schauspiel Hannover,
Am Samstag besuchte ich auf meiner Deutschlandreise, die Vorstellung "Heaven" und war mehr als begeistert. Es ist ein wirklich schwieriger Stoff für den Westen Deutschlands. Und doch hat dieser Theaterabend eine emotionale Dichte und Tiefe, die mich geradezu umgehauen hat. Verpackt in Witz und Zynismus. Ich bin begeistert und komme sicherlich wieder.
MfG
Claudia Osterkamp 02.04.2013, 11:07
DIE JUNGFRAU VON ORLEANS Ich habe die Vorstellung am 30 März besucht. Die Inszenierung ist ergreifend, dass Ensemble bietet höchste Qualität.
Hannover gelingt eine beeindruckende Weiterentwickung des Theaters.
Juliane Fisch ist eine Leistung gelungen, die sie für das Theater unentbehrlich macht.
Wild, verletzlich, fragil, grausam, schön, durch Schiller liebend zerstörend.
Das Schlussbild kann man nicht vergessen, Juliane Fisch verkörpert die Ikone der Johanna, die man von nun an in seinem Herzen trägt.
Die anderen Schauspieler sind perfekt.
Ich möchte noch auf die Anmaßung der Johanna eingehen, die das Umfeld zu Terror, Folter und ihrem Tod bewegt haben.
Ich bitte alle Theaterbewegten, sich den wirklich völlig unglaublichen Stummfilm "La passion de Jeanne d'arc" anzuschauen.
Er ist aus dem Jahr 1927 von Carl Th. Dreyer und wurde zensiert, verboten und wie durch ein Wunder 1985 aus einer dänischen Kopie restauriert.
Der Film zeigt eine mörderische Zerstörung eines Menschen, der grosses für sein Land geleistet hat.
Trauer , Tränen, Fassungslosigkeit.
berthold pieterek 01.04.2013, 23:00
NIPPLEJESUS Ein absoluter Geheimtipp, da so selten gespielt. Der einzige Schauspieler der Stückes, schafft es mit Witz und viel Authentizität eine anhaltende Spannung zu erzeugen. Für mich eines der besten Stücke der Spielzeit. Anschauen!
Claudia Woitzik 31.03.2013, 16:14
TOLSTOI. LICHT UND FINSTERNIS Großartig. Einfach nur großartig!
M. Roggenkamp 28.03.2013, 03:04
VON DEN SCHÖNEN UND REICHEN. Ein Abend von Hannes Köpke
So! muss Theater.
Was da hochintensiv, mit großem physischen Einsatz, mit enormer Spielfreude und künstlerischer Raffinesse ins Spiel gebracht und mit einem verdienten, nicht enden wollenden Applaus bedacht wurde, wird lange nachwirken. Das Stück zog den Zuschauer zwar 90 Minuten in den Bann, verwehrte ihm aber wegen des erlebten Nuancenreichtums, sich deutend auf einer allzu schmalen Bahn zu bewegen.
Dorian Gray gab seine Seele für die Schönheit, einhergehend mit dem Wunsch, das Leben voll auszukosten. Hier mag man an die bis zur Blödigkeit und weit darüber hinausgehenden Formen postmoderner Selbstbespiegelung,an das gern verdrängte Thema Vergänglichkeit oder an den Stellenwert moralischer Standards einer überindividualisierten (westlichen) Welt denken. Vielleicht zieht der Zuschauer (der klug genug war, sich rechtzeitig Karten zu sichern und sagen können wird: »Ja, ich bin bei der Uraufführung dabei gewesen!«) aber auch ganz andere Schlüsse, die sich z.B. auf die Rolle der Identitätsfindung in einer immer komplexer werdenden Welt beziehen.
Hannes Köpke, der Urheber des Ganzen, agierte nicht aus der Routine eines bestehenden Theaterbetriebs heraus. Aus reiner Eigeninitiative heraus realisierte er in seinem Regie-Debüt zusammen mit seinen theaterbegeisterten Mitstreitern (und unterstützt vom Ballhof) eine Adaption des Oscar-Wilde- Stückes, dem nichts Zaghaftes anhaftet, sondern das im Gegenteil von einem klaren, souveränen, Ausdruck bestimmt wird.
Schon bevor ich Reichtum des Erlebten ganz erfassen kann, mischen sich ein Blues-Töne ins Geschehen: Hannes Köpke, Yannik Stöbener (ich kann mir keinen besseren Dorian Gray vorstellen. Mensch Yannik!), und Julian Hansemann (im wahrsten Sinne »unheimlich« gut!) befinden sich gerade in ihrer heißen Abitur-Phase und werden uns voraussichtlich nicht den Gefallen tun, durchzufallen. Denn dann könnten wir darauf hoffen, dass sie uns im nächsten Jahr erneut mit einer gemeinsamen Theaterproduktion bereichern. Oder besteht doch Hoffnung? Ich werde mal mit meinen Kollegen sprechen.
Matthias Behne 26.03.2013, 15:20
PEER GYNT Tolles Bühnenbild, klasse Soundmaker und alle Rollen von Männern besetzt, wobei Peer szenenweise von den verschieden Ensemblemitgliedern verkörpert wird. Sehr gute Darsteller in einer allerdings gewöhnungs-bedürftigen Inszenierung: Viel nackte Haut, viel Gebrülle, viel Gemülle - das erzeugte bei mir eine gewisse Ratlosigkeit und ließ mich auf Distanz bleiben.
Manuela Bolla 25.03.2013, 00:27
TOLSTOI. LICHT UND FINSTERNIS Lieber Herr Walburg,
meine Frau und ich haben uns gestern den Tolstoi angesehen und waren begeistert.
Wir fanden allerdings, dass die Schlussfrage des Grafen überflüssigerweise ein sichtbar und hörbar verunsichertes Publikum entlastet hat. Wir hätten uns den Heimweg des überwiegend bürgerlichen Publikums beschwerlicher vorstellen können.
Danke für diese tolle Arbeit!
Matthias Berger
KatrinHerrmann
Matthias Berger 24.03.2013, 09:56
PEER GYNT Ich möchte mich bei Ihnen über den schönen, gestrigen Theaterabend bedanken!
Ich weiß nicht, ob ich bewusst oder zufällig die Karten in der 1. Reihe Mitte bekommen habe, aber geprägt durch meinen Vornamen, hat mich die Peer-Gynt-Thematik schon mein Leben lang auch musikalisch begleitet, so dass, auch aufgrund der wunderbaren Aufführung dieser Abend unvergessen bleiben wird.
Nochmals Danke
Per Ulrich 18.03.2013, 12:24
CALAMARI MOON SUITE Nice! MOP MOP! Schönes Booking ;O)
Ilya 15.03.2013, 16:06
ENDSTATION SEHNSUCHT Von den bisher gesehenen Stücken ist dieses das beste in dieser Spielzeit. Vor allem Katja Gaudard sticht hevor als Blanche.
Tom 13.03.2013, 16:02